Gemeinsam Zukunft gestalten
Das Europa Forum bringt Lions und Leos aus ganz Europa zusammen, um Ideen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Impulse für wirksames Engagement zu setzen. Freuen Sie sich auf ein vielseitiges Programm mit Workshops, Seminaren, Diskussionsrunden und internationalen Begegnungen.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen wie Wasser und Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt, humanitäre Hilfe, Führungskräfteentwicklung, Mitgliedergewinnung, moderne Technologien und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Unsere Referentinnen und Referenten vermitteln praxisnahe Erkenntnisse, stellen erfolgreiche Projekte vor und eröffnen neue Perspektiven für den Service von morgen.
Entdecken Sie das Programm, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und gestalten Sie gemeinsam mit Lions und Leos aus ganz Europa nachhaltige Wirkung.
• Begrüßung – Forum-Präsidentin – PID Barbara Grewe • Begrüßung – Oberbürgermeister – Dr. Frank Mentrup • Begrüßung – Vertretung der Landesregierung • Impulsvortrag „Wasser = Leben“ – Hauptredner – Benjamin Adrion • Begrüßung – designierter Internationaler Direktor – ID Niels Schnecker • Eröffnung des Lions Europa Forums – Forum-Präsidentin – PID Barbara Grewe Lebenslauf Benjamin Adrion Nach seiner Karriere als Profifußballer beim VfB Stuttgart und beim FC St. Pauli gründete Benji 2005 im Anschluss an ein Trainingslager auf Kuba Viva con Agua. Seither setzt er sich mit großer Leidenschaft für einen besseren weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser ein. Unterstützt wird er dabei von lokalen Viva-con-Agua-Teams bei Festivals und Konzerten sowie von den Sozialunternehmen des Netzwerks. Im Laufe der Jahre übernahm Benji verschiedene Aufgaben innerhalb des Netzwerks: als Vorstandsmitglied und Geschäftsführer nationaler und internationaler Nichtregierungsorganisationen sowie von Sozialunternehmen. Für sein Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Idee, die universellen Sprachen des Wassers – Musik, Kunst und Sport – mit Unternehmertum, Kreativität und Gemeinschaft zu verbinden, um das Ziel „All in for Water“ zu erreichen. Heute konzentriert er sich auf Villa Viva, die jüngste Ergänzung des Viva-con-Agua-Ökosystems: ein soziales Gästehaus in Hamburg, Kapstadt und bald auch Berlin – ein Ort der Begegnung, Zusammenarbeit und Inspiration.
„ALL PROFIT – Wirtschaften für gesellschaftliche Wirkung neu denken“ Was wäre, wenn Gewinn nicht nur finanziell gemessen würde? Anhand des Viva-con-Agua-Ökosystems – vom Mineralwasser über Goldeimer und GoBanyo bis hin zu Villa Viva – zeigt Benji, wie Unternehmertum gleichzeitig Mehrwert für Unternehmen, Menschen und Gesellschaft schaffen kann.
Eine Gelegenheit für alle, die zum ersten Mal am Europa Forum teilnehmen, mehr über das Forum zu erfahren: Warum gibt es das Forum, und wie lässt sich die Teilnahme optimal nutzen? Neben dem Lernen gibt es auch Gelegenheit zum Spaß und zum freundschaftlichen Wettbewerb mit anderen Teilnehmenden. Ein Workshop für Lions, die erstmals an einem Europa Forum teilnehmen oder einfach neugierig sind.
Geschlossene Sitzung des Europa-Afrika-Ausschusses TAGESORDNUNG 1. Begrüßung und Vorstellungsrunde 2. Bericht des Vorstands 3. Diskussion über die künftige Arbeit des Europa-Afrika-Ausschusses 4. Vorschlag des Vorstands für weitere Ausschussmitglieder 5. Überblick über gemeinschaftsübergreifende Projekte 6. Diskussion über die Zusammenarbeit mit LCIF 7. Verschiedenes 8. Künftige Sitzung(en)
Das Wasser aus dem Himalaya ist nicht nur die wichtigste Quelle asiatischer Flüsse wie des Gelben Flusses, des Jangtse, des Ganges, des Brahmaputra und des Mekong, sondern birgt auch potenzielle Risiken. Da China diese Ressource kontrolliert und ein Großteil des Wassers aus dem chinesisch kontrollierten Tibet stammt, kann der Wasserfluss als politisches Druckmittel eingesetzt werden. Durch den Bau der weltweit größten Staudämme in Tibet kann China direkten Druck auf Indien, Pakistan sowie Nepal, Bhutan und andere Länder ausüben. Der Workshop befasst sich mit den Gefahren und Risiken. Die Teilnehmenden bearbeiten aktiv unterschiedliche Themen, entwickeln Szenarien und diskutieren Lösungen.
Das Seminar stellt den Lions-Dienst „Water for Life Service MD108 ETS“ vor. Dieser fördert Initiativen zur Wasserversorgung in Regionen mit entsprechendem Bedarf und nutzt dabei Synergien mit Lions Clubs und deren gezielten Aktivitäten, um den Auftrag der Lions in der Gesellschaft zu verbreiten. Ziel ist es, die durch die Lions gesammelten Mittel zur Unterstützung von Projekten der Lions Clubs und Distrikte einzusetzen, etwa durch unsere Spendenaufrufe für Vorhaben zum Zugang zu Wasser. Als Beispiel dient der vom LC Seregno AID organisierte Fotowettbewerb zum Weltwassertag, der ebenfalls Projekte unterstützt, die lokale Lions Clubs einbinden. Zu den Stärken zählen 93 Lions-Mitglieder in der Region, Synergien mit spezialisierten Clubs und ein Netzwerk mit weiteren bedeutenden nationalen Dienstleistern im Bereich Wasser und Klima. Hinzu kommen die „Water Fair“, deren Anerkennung durch das UNESCO-Netzwerk derzeit angestrebt wird, und die Zusammenarbeit mit dem Europäischen WaSH-Ausschuss. Der seit 2004 tätige und seit 2011 als gemeinnützige Organisation anerkannte Dienst ist ein strategisches Instrument des MD108 im Einklang mit Projekten wie Italien-Afrika.
Die Mitglieder der LRCPE-Arbeitsgruppe beantworten häufig gestellte Fragen zur künftigen Rolle des Distrikt-Governors.
Diskussion darüber, wie Demenz sämtliche Sinne beeinflusst. Häufigkeit in Europa; im Vereinigten Königreich die häufigste und in Europa die dritthäufigste Todesursache. Wir zeigen, dass Demenz jeden unserer Sinne beeinträchtigt, warum das geschieht, welche Folgen dies für uns hat und wie sich mit diesen Einschränkungen leben lässt. Kleine praktische Übungen machen die Auswirkungen erfahrbar. Außerdem stellen wir die für Erwachsene und Kinder verfügbaren Lions-Ressourcen vor. Bei der Virtual-Reality-Erfahrung tragen die Teilnehmenden eine spezielle Ausrüstung, mit der ein gesundes Gehirn nachvollziehen kann, wie sich das Leben mit Demenz anfühlt.
Den Geist des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Völkern der Welt zu fördern und zu bewahren, ist ein grundlegendes Ziel von Lions Clubs International. Im Einklang mit diesem Auftrag und der Erklärung „Lions für Europa“ des MD 111 Deutschland konzentriert sich der Workshop auf die Stärkung der europäischen Zusammenarbeit innerhalb der Lions – durch die Weiterentwicklung bilateraler hin zu multilateralen Distriktpartnerschaften (Jumelages). Seit vielen Jahren, in manchen Fällen seit Jahrzehnten, pflegen Lions Clubs und Distrikte in ganz Europa bilaterale Partnerschaften. Diese Beziehungen haben wiederholt bewiesen, welchen Wert sie bei der Förderung internationaler Verständigung und beim Abbau von Vorurteilen durch persönliche Begegnungen haben. Angesichts der aktuellen politischen, gesellschaftlichen und globalen Entwicklungen werden jedoch zunehmend umfassendere und stärker vernetzte Formen der Zusammenarbeit benötigt. Multilaterale Partnerschaften bieten neue Chancen, Zusammenarbeit, Sichtbarkeit, Widerstandsfähigkeit und gemeinsame Wirkung in Europa zu stärken. Ziel dieses interaktiven Workshops ist es, Lions-Distrikte beim Aufbau und Ausbau multilateraler Partnerschaften auf Distriktebene zu ermutigen und zu unterstützen. Aufbauend auf früheren Workshops bei den Europa Foren in Bordeaux (2024) und Dublin (2025) untersuchen die Teilnehmenden den Mehrwert, die Chancen und praktischen Herausforderungen multilateraler Jumelages, insbesondere: – langfristige Nachhaltigkeit – wirksame Kommunikationsstrukturen – Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten – Beteiligung und Engagement der Mitglieder. Im interaktiven „Europe Café“-Format tauschen die Teilnehmenden Erfahrungen aus, erkunden bewährte Vorgehensweisen und entwickeln gemeinsam Ideen für die künftige multilaterale Zusammenarbeit. Der Workshop dient zugleich als Netzwerkplattform für Lions, die multilaterale Partnerschaften anbahnen oder stärken möchten. So entstehen Kontakte, die bei künftigen Europa Foren weiterentwickelt werden können.
EUROPÄISCHER RAT I Vorstellung der Beschlussentwürfe Mitgliedsländer Alle Mitgliedsländer; je ein stimmberechtigter Vertreter pro Mitglied Sprache: Simultanübersetzung Tagesordnung: 1. Eröffnung der Sitzung 2. Eröffnung durch die Forum-Präsidentin 3. Feststellung der Stimmberechtigungen 4. Vorstellung der Beschlussentwürfe 5. Verschiedenes 6. Die Forum-Präsidentin kündigt die Sitzung des Europäischen Rates II (Diskussionsrunde) am Freitag an und bittet die Mitglieder um pünktliches Erscheinen, da die Sitzung pünktlich beginnt.
Lions Adventure Challenge Team – sammelt Spenden für die Special-Olympics-Programme der LCIF.
Internes Arbeitstreffen der Datenschutzbeauftragten der europäischen Distrikte und Multidistrikte
Offene Sitzung
Dieser 90-minütige Workshop untersucht, wie europäische Identität, gegenseitiges Verständnis und demokratische Werte durch Bildung in einer zunehmend von künstlicher Intelligenz geprägten Zeit gefördert werden können. Als konkretes und sehr erfolgreiches Modell dienen die Europäischen Schulen. Die Europäischen Schulen wurden 1953 auf Initiative von Bediensteten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl gegründet und von europäischen Institutionen sowie der luxemburgischen Regierung unterstützt. Sie verfolgen einen einzigartigen Bildungsansatz: Kinder unterschiedlicher Nationalitäten und Muttersprachen lernen vom Kindergarten bis zum Europäischen Abitur gemeinsam. Mehrsprachige Bildung verbindet sich dabei mit einer festen Grundlage gemeinsamer europäischer Werte. Heute gibt es 13 Europäische Schulen in sechs Ländern, darunter eine in Karlsruhe. Hinzu kommt eine wachsende Zahl akkreditierter nationaler Schulen in ganz Europa, die dasselbe pädagogische Modell anwenden. Im Zentrum von Auftrag und Vision der Europäischen Schulen steht eine hochwertige Bildung, die Neugier, Kreativität, kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit und lebenslanges Lernen fördert. Auf der Grundlage gemeinsamer europäischer Werte, Innovation, Inklusion und wissenschaftlich fundierter Methoden stärken die Schulen Widerstandsfähigkeit und Selbstvertrauen der Lernenden. So befähigen sie junge Menschen, sich in einer Welt des raschen Wandels zurechtzufinden und Brücken zwischen Kulturen innerhalb und außerhalb Europas zu bauen. Ein Schwerpunkt des Workshops ist der praktische und verantwortungsvolle Einsatz künstlicher Intelligenz in diesem Bildungsrahmen. Der professionelle KI-Trainer Klaus Kallenbrunnen unterstützt die Europäische Schule Karlsruhe bereits mithilfe von KI durch: – Personalisierung von Lernwegen – Übersetzungs- und Sprachhilfen in mehrsprachigen Umgebungen – Förderung des interkulturellen Perspektivwechsels durch szenariobasiertes Lernen – Bereitstellung individueller Lernunterstützung in größerem Umfang. In diesem Zusammenhang übernimmt KI zunehmend die Rolle eines persönlichen Tutors, sodass Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Tempo lernen und ihr Verständnis vertiefen können. Der Workshop beleuchtet außerdem die umfassenden Unterstützungsangebote der Europäischen Schulen, darunter Programme für Lernende mit besonderem Förderbedarf, Angebote für Hochbegabte und professionelle Dienste zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens. In einer Zeit wachsender Herausforderungen für den europäischen Zusammenhalt bieten die Europäischen Schulen ein übertragbares Modell gelebter europäischer Zusammenarbeit und friedlichen Zusammenlebens.
Eine interaktive Präsentation über sieben grundlegende Wege, wie Lions auf jeder Ebene – vom Club bis zur internationalen Organisation – zu wirksameren Führungskräften werden können. Die Teilnehmenden erhalten Ideen und Werkzeuge, die sie sofort anwenden können, sowie Zugang zu unterstützenden Materialien. Freuen Sie sich darauf, Ihre Denkweisen zu hinterfragen und neue Grenzen auszuloten.
Eine ausführliche Vorstellung des schwedischen Ansatzes zu diesem Thema sowie ein Dialog zum Austausch von Ideen und Erfahrungen innerhalb der europäischen Lions-Gemeinschaft.
Ziel des Ausschusses ist es, das Hilfsengagement der Lions in Asien zu vertiefen und zu fördern sowie die Möglichkeiten einer effizienten und wirksamen Beteiligung der Lions zu prüfen, um die Lebensbedingungen der Menschen dort zu verbessern. Diskutiert werden Themen von gemeinsamem Interesse für Lions in Europa und Asien; zudem werden europäische Lions-Projekte in Asien vorgestellt. Alle Delegierten des Forums sind eingeladen, die Arbeitsweise des Ausschusses kennenzulernen, den Vorträgen zu folgen und sich an der Diskussion zu beteiligen.
• Begrüßung – Forum-Präsidentin – PID Barbara Grewe • Flaggenzeremonie • Begrüßungsansprache – Internationaler Präsident – IP Mark S. Lyon • Musikalischer Beitrag • Begrüßungsansprache – Council Chairperson MD 111 – CC Heiner Piepenstock • Musikalischer Beitrag • Einladung zum geselligen Beisammensein – Forum-Präsidentin – PID Barbara Grewe
Die Teilnehmenden des Workshops untersuchen Unterschiede bei den Hygieneanforderungen in verschiedenen Regionen. Darüber hinaus erörtern sie geschlechtsspezifische Aspekte und entwickeln mögliche Lösungen.
„Sauberes Wasser für das Leben – wie Lions zur Umsetzung der wasserbezogenen UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen können“ Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) stehen für die Vision der Weltgemeinschaft von einer Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen Generation erfüllt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen einzuschränken, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihr Leben selbst zu gestalten. Wasser ist eine lebenswichtige natürliche Ressource für die Menschheit und alle Lebewesen. Wasser wird überall benötigt: zum Trinken, in der Landwirtschaft, zur Zubereitung von Speisen, für die Körperhygiene, zur Energieerzeugung und in der Industrie. Doch 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser (UNICEF). 4,5 Milliarden Menschen fehlt eine nachhaltige Sanitärversorgung. 80 Prozent des weltweiten Abwassers werden ungeklärt abgeleitet. In diesem Workshop untersuchen wir, welche Nachhaltigkeitsziele mit Wasser zusammenhängen und mit welchen Aktivitäten Lions zu ihrer Verwirklichung beitragen können. Lions International stellt auf seiner Website grundlegende Vorschläge (Projektideen) bereit: https://cdn2.webdamdb.com/md_wPvf36Q7sJS81cbZ.jpg.pdf?v=1. Im Workshop stellen wir diese vor, diskutieren sie und entwickeln darauf aufbauend weitere Aktivitäten, die Lions in Europa zur Umsetzung empfohlen werden können. Referent und Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. „Die Umwelt ist als globales Anliegen der Lions mit Nachhaltigkeit verbunden. Welche UN-Nachhaltigkeitsziele sind für Wasser und Gewässer besonders relevant?“ Referent: Christoph Palm, Präsident der „Josef Wund Stiftung des bürgerlichen Rechts“, Oberbürgermeister a. D. der Stadt Fellbach. „Die Kraft des Wassers – wie sich eine Stiftung eines grenzenlosen Themas annimmt“ (20 Min.).
Die wirklich wichtigen Fragen zu Leos und Lions: Workshop der Mitglieder des Leo-Beratungsgremiums für den Konstitutionellen Bereich IV Europa mit Leos, Leo-Lions und Lions sowie Romain Precetti, Andrei Moldoveanu und Francesca Romana Vagnoni.
Dieser 90-minütige interaktive Workshop, gemeinsam von Lions und Leos durchgeführt, untersucht unter dem Leitgedanken „Lions für Europa – Europa für Lions“ die wechselseitige Beziehung zwischen Lions und Europa. Über einen einfachen Erfahrungsaustausch hinaus konzentriert er sich auf die Rolle der Lions als aktive Akteure der Zivilgesellschaft, die Demokratie, Verantwortung und den europäischen Zusammenhalt stärken. Nach einem kurzen Impulsvortrag arbeiten die Teilnehmenden in einem strukturierten World-Café-Format mit wechselnden Diskussionsgruppen. Drei anregende Themen von europaweiter Bedeutung werden auf Englisch erörtert. Zu jedem Thema werden klar definierte Pro- und Contra-Positionen vorgestellt, die einen konstruktiven Austausch und kritische Reflexion anregen sollen. Das Format richtet sich an 50 bis 75 Personen und zielt auf konkrete, umsetzbare Ergebnisse. Der Impulsvortrag steckt den gedanklichen Rahmen ab: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, Freiheit erfordert fortwährendes Engagement und die Zivilgesellschaft übernimmt eine wesentliche ergänzende Rolle, ohne den Staat zu ersetzen. Europa wird als Raum verstanden, der von Menschen gestaltet wird, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – jenseits der Parteipolitik, aber fest auf gemeinsamen Werten und Haltungen gegründet. • Vielfalt innerhalb der Lions • Leo-Lions Service Day (LLSD) • Move for the Planet
Vorstellung einer der internationalsten Spendenaktionen der Lions weltweit: der internationalen Regatta „Segeln gegen Drogen“. In der wunderschönen Umgebung der kroatischen Adria kommen Lions aus vielen Ländern zusammen und segeln für einen guten Zweck: Sie sammeln Spenden für Programme zur Prävention von Drogenmissbrauch und zur Rehabilitation in Kroatien. Zugleich ist die Regatta ein großartiges gesellschaftliches Ereignis, bei dem sich 500 Lions aus ganz Europa treffen und gemeinsam eine schöne Zeit erleben. Nehmen Sie an dieser Veranstaltung teil und erfahren Sie mehr darüber!
Lions Clubs International verfügt seit der Gründung der Vereinten Nationen (UN) im Jahr 1945 über einen beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der UN. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie Lions mit den Vereinten Nationen und ihren Organisationen zusammenarbeiten und wie sich diese Beziehung weiterentwickeln wird, um bedürftigen Menschen konkrete Vorteile zu bringen. Die Hilfsaktivitäten von Lions International decken viele Bereiche der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ab.
Grundsatzrede des Internationalen Präsidenten, gefolgt von Ehrungen für DG/GMT und GET, deren Distrikt das Ziel bei der Mitgliedergewinnung erreicht.
Schulung für künftige Internationale Direktoren
Wasser ist Leben: eine einfache, universelle Wahrheit, die angesichts des Klimawandels und des zunehmenden Drucks auf Ökosysteme heute dringlicher denn je ist. Der Weltwassertag bietet damit die Gelegenheit, über den Wert einer unverzichtbaren, zugleich aber empfindlichen Ressource nachzudenken. In Europa, insbesondere in der Region Friaul-Julisch Venetien, nimmt die Beziehung zwischen Mensch und Wasser einzigartige Formen an. Ein eindrucksvolles Symbol dafür ist der Timavo, ein Karstfluss, der in Slowenien entspringt, unterirdisch verschwindet und nahe der Adria wieder zutage tritt. Schon seit der Antike fasziniert er die Forschung. Zu diesem Natursystem gehört die Geschichte des Aquädukts von Randaccio in San Giovanni in Tuba, eines entscheidenden Bauwerks für die Wasserversorgung Triests und Sinnbild eines verantwortungsvollen Zusammenspiels von Ingenieurkunst und Natur. Heute sind der Timavo und das Aquädukt von Randaccio konkrete Beispiele für integriertes Wassermanagement. In diesem Zusammenhang engagiert sich der Lions Club Duino Aurisina, der mit Konferenzen und Ausstellungen eine von Wissen, Erinnerung und Nachhaltigkeit geprägte Wasserkultur fördert. „Wasser = Leben“ wird so zum Ausdruck gemeinsamer Verantwortung für die Zukunft.
„Klimawandel und Wasser – Lions-Aktivitäten zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine Folgen“ Der Klimawandel verändert den globalen Wasserkreislauf grundlegend: Extremwetterereignisse, Wassermangel, Dürren und eine schlechtere Wasserqualität nehmen zu. Höhere Temperaturen verstärken die Verdunstung. Dadurch trocknen Böden aus, Wasserstände sinken (Niedrigwasser), und es bildet sich weniger neues Grundwasser. Gleichzeitig erhöht sich bei höheren Temperaturen der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre, sodass Niederschläge, Überschwemmungen und Starkregen häufiger werden. Letztlich steigt auch die Durchschnittstemperatur der Gewässer, wodurch ihr Sauerstoffgehalt sinkt. Das weltweite Abschmelzen der Gletscher und Polkappen lässt zusammen mit der thermischen Ausdehnung der Ozeane den Meeresspiegel steigen. Im Workshop lernen wir die neuesten Erkenntnisse zum Klimawandel kennen und erörtern, welche Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden müssen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und seine Folgen für die Menschheit und jeden Einzelnen abzumildern. Im Mittelpunkt der abschließenden Diskussion steht erneut die Frage, was Lions und ihre Clubs tun können. Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. Referent: Prof. em. Dr. Peter Lemke, Senior Advisor am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven. www.reklim.de/fileadmin/user_upload/www.reklim.de/home/Dienste/2023-Lebenslauf-Peter_Lemke.pdf „Der sich wandelnde Wasserkreislauf – welche Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen stehen uns zur Verfügung?“ (30 Min.) Referent: Andreas Vetter, Leiter des Fachgebiets I 2.8 „Vorsorgende Umsetzungsstrategien und Instrumente zur Klimawandelanpassung, Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ (m. d. W. d. G. b.), Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau (30 Min.). „Was können wir tun, um uns an die negativen Folgen des Klimawandels anzupassen?“
Wir alle kennen Berichte von Clubs, die Schwierigkeiten haben, jüngere Mitglieder zu integrieren. Dieser Workshop stellt Ideen vor und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden, welche Ansätze funktionieren können, um sicherzustellen, dass sich die nächste Lions-Generation in ihren Clubs engagiert und mit ihnen verbunden fühlt.
Die Jugend von heute steht vor wachsenden Herausforderungen. Kriminalität, Suchtprobleme und Mobbing nehmen zu, während viele junge Menschen mit Konzentration, psychischer Gesundheit und Verhalten zu kämpfen haben. Schulen und andere Einrichtungen der Jugendarbeit können diese Herausforderungen nicht allein bewältigen. Genau hier setzt Lions Quest an. Als Vorzeigeprogramm der LCIF vermittelt Lions Quest jungen Menschen die sozialen und emotionalen Kompetenzen, die sie für eine positive Entwicklung benötigen, und unterstützt gleichzeitig Lehrkräfte dabei, sicherere und konstruktivere Lernumgebungen zu schaffen. Seit mehr als 42 Jahren erzielt das Programm weltweit messbare Erfolge, unter anderem durch Partnerschaften mit den Vereinten Nationen. Dieses Seminar gibt Einblick in die jüngsten Entwicklungen und neuen Angebote des Lions-Quest-Programms.
Vorstellung von Projekten, die Multidistrikte, Distrikte und Clubs zur Unterstützung politisch Verfolgter und von Kriegsflüchtlingen sowie von Klima- und Wirtschaftsflüchtlingen entwickelt haben. Ideenaustausch. Künftige Maßnahmen.
Erster Teil der offenen Sitzung des Europa-Afrika-Ausschusses TAGESORDNUNG Teil 1 – 11:00 Uhr 1 Begrüßung und Vorstellungsrunde Bericht des Europa-Afrika-Ausschusses – PID Howard Lee – 10 Min. 2 Aktuelles von LCIF – Julie Boonprasarn – 10 Min. 3 Afrika, Europa und wir Lions – PDG Hermann Heinemann – 20 Min. 4 Lions International Eye Centre, Korle Bu, Ghana – PID Howard Lee – 15 Min. 5 Arbeit des Pinerolo Acaja Lions Clubs (Italien) in Kenia – Lion Antonella Genovesio – 20 Min. 6 Klassenraumprojekt des Los Realejos Lions Clubs (Teneriffa) in Kenia – PID Luis Domingues – 5 Min.
EUROPÄISCHER RAT II Diskussion der Beschlussentwürfe Mitgliedsländer Alle Mitgliedsländer; je ein stimmberechtigter Vertreter pro Mitglied Sprache: Simultanübersetzung Tagesordnung: 1. Eröffnung der Sitzung 2. Eröffnung durch die Forum-Präsidentin 3. Feststellung der Stimmberechtigungen 4. Diskussion der Beschlussentwürfe 5. Verschiedenes 6. Die Forum-Präsidentin kündigt die Sitzung des Europäischen Rates III (Abstimmung) am Samstag an und bittet die Mitglieder um pünktliches Erscheinen, da die Sitzung pünktlich beginnt.
Dieser interaktive Workshop beleuchtet, wie Service-Tourismus den Auftrag von Lions Clubs International stärken kann, indem er Lions und Leos über Kulturgrenzen hinweg durch sinnvolle praktische Hilfsprojekte verbindet. Die Teilnehmenden erfahren, wie internationale Zusammenarbeit lokale Projekte zu globaler Wirkung führen lässt und zugleich dauerhafte Freundschaften und gegenseitiges Verständnis zwischen Gemeinschaften fördert. Anhand konkreter Beispiele und in Gruppengesprächen stellen wir Erfahrungen aus der Global Service Week und von internationalen Foren vor, bei denen Clubs gemeinsam Gesundheitsinitiativen, Umweltaktionen, Jugendprojekte, Vorhaben zur Barrierefreiheit und Programme zur Gemeindeentwicklung umgesetzt haben. Diese Geschichten zeigen, wie gemeinsames Engagement Ressourcen vervielfacht, Innovation fördert und nachhaltige Ergebnisse erzielt. Der Workshop führt die Teilnehmenden durch praktische Schritte, um eigene Service-Tourismus-Projekte zu starten: Partnerclubs finden, gegenseitige Besuche organisieren, gemeinsame Hilfsaktionen planen und neue Stimmen – darunter Neumitglieder und Leos – für internationale Projekte gewinnen. Außerdem untersuchen wir, wie Service-Tourismus Clubpartnerschaften stärkt, Führungskräfteentwicklung unterstützt und langfristige Beziehungen auf der Grundlage von Vertrauen und Freundschaft schafft. Am Ende nehmen die Teilnehmenden Ideen, Werkzeuge und Inspiration mit, um wirkungsvolle grenzüberschreitende Projekte zu verwirklichen und ihre Clubs durch Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele weiterzuentwickeln. Denn wenn Lions gemeinsam über Grenzen hinweg helfen, unterstützen sie nicht nur Gemeinschaften – sie schaffen eine weltweite Familie, vereint durch Engagement, Freundschaft und Hoffnung. Der Workshop endet nach 60 Minuten. Anschließend folgen 30 Minuten WICTU4/WICTU5 mit Björn Hägerstrand.
Jährliche geschlossene Sitzung der europäischen MD-/D-Delegierten
Dieser Workshop stellt die Via Popilia als eine sich entwickelnde Kulturroute vor, auf der Land- und Wassersysteme gemeinsam Kulturerbe, Mobilität und nachhaltige Entwicklung prägen. Ausgehend von archäologischen Erkenntnissen und regionalen Erfahrungen werden Fluss-, Thermal- und Meeresgewässer als Triebkräfte kultureller Kontinuität, öffentlichen Wohlergehens, entschleunigter Mobilität und gemeinschaftsgetragenen Wachstums betrachtet. Flüsse, Thermalorte und historische Häfen bilden ein zusammenhängendes Netz, das einst Siedlungen, Handel und gesellschaftliches Leben entlang der Route trug. Der Workshop beleuchtet die Fortschritte auf dem Weg zur Anerkennung als Kulturroute des Europarats und betont die Rolle der Lions Clubs bei der Förderung des Engagements vor Ort, der europäischen Zusammenarbeit und verantwortungsvoller Führung. Das Modell Via Popilia zeigt, wie Wasser als Lebensgrundlage Landschaften, Kulturerbe und gemeinsame europäische Werte verbinden kann.
„Wasserverschmutzung, Müllablagerungen und Mikroplastik – Lions-Aktivitäten zur Abfallvermeidung in und an Gewässern“ Produktion und Verbrauch von Kunststoffen steigen weltweit weiter an. Ein großer Teil gelangt als Abfall in Flüsse und schließlich in die Meere. Größere Kunststoffteile zerfallen zu Mikroplastik, doch Mikroplastik gelangt nach Gebrauch auch unmittelbar über Flüsse ins Meer. Der größte Anteil an Mikroplastik entsteht durch Reifenabrieb. Insbesondere in Regionen mit unzureichender Abfallwirtschaft tragen Flüsse enorme Kunststoffmengen ins Meer. Schifffahrt und Fischerei tragen ebenfalls zur Ansammlung von Plastikmüll in den Ozeanen bei. Mikroplastik wird durch Meeresströmungen transportiert und lagert sich in Meeressedimenten ab. Je nach Strömungsverhältnissen tritt Plastikverschmutzung überall auf, ist aber ungleich verteilt. Problematisch ist, dass Gebiete mit besonders hoher Mikroplastikbelastung oft auch Zentren der Artenvielfalt sind. Dort gelangt Mikroplastik in die Nahrungsketten und schließlich über unsere Nahrung in den menschlichen Körper. In der Abschlussdiskussion zeigen wir Handlungsmöglichkeiten gegen die Verschmutzung unserer Umwelt durch (Mikro-)Plastik auf, insbesondere in und an Flüssen. Dabei konzentrieren wir uns darauf, was Lions Clubs und jeder einzelne Lion tun können. Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. Referent: Dr. Florian Pohl, Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung, Universität Bayreuth (30 Min.). „Plastikverschmutzung und Mikroplastik: Von Quellen und Auswirkungen bis zu Nachweis und Vermeidung“ Referentin: Marta Scrivanti, Leiterin der Regionalstelle Alessandria und Asti der Regionalen Umweltschutzagentur (ARPA) Piemont (15 Min.). „Mikroplastik – ein Umweltproblem im Piemont und Maßnahmen zur Verringerung der Belastung von Gewässern“ Referentin: Mirjam Schenke, Geschäftsführerin und Projektkoordinatorin der RhineCleanUp gGmbH, Düsseldorf (15 Min.). „Die Verschmutzung unserer Oberflächengewässer – ein Umweltproblem, zu dessen Lösung alle beitragen können“
Erstes Präsenztreffen des Beratenden Rats der Lions Academy Europe für 2026–2027.
Der demographische Wandel führt in allen Ländern Europas zu einem weiteren Rückgang der jüngeren Bevölkerung und einem zunehmenden Anteil von älteren Menschen. Dieser Herausforderung müssen sich alle Gesellschaften und mit ihnen die Organisation der Lions in Europa stellen. Entsprechend der 17 Ziele der UN-Nachhaltigkeitsstrategie sind zum Beispiel die Bekämpfung von Altersarmut, die Pflegebedürftigkeit, das Schaffen räumlicher und struktureller Entwicklungen in den Gemeinden und das Vermeiden sozialer Isolation wichtige Vorhaben. Ein generationenverbindendes Engagement von Jung und Alt, Lions und Leos wird helfen, einem möglichen Generationenkonflikt entgegenzuwirken. Diesen demografischen Wandel betrachten die Lions als eine wichtige Herausforderung. Besondere Activitys helfen Menschen, diesen Wandel aktiv mitzuerleben und mitzugestalten. Darüber hinaus sind Organisationsstrukturen der Lions in Europa erforderlich, um wirkungsvoll und zielgerichtet in Europa diese Activitys durchzusetzen. Das ist für europäische Lions eine lebendige Herausforderung im Sinne von „We serve.“ Als besonderes Projekt wurde gibt es das Programm Wir verbinden Sie (WvS) entwickelt, das niederschwellig älteren Menschen, Menschen mit Demenz und behinderten Menschen einen Zugang zur digitalen Welt ermöglicht. Unter dem Namen WvS wurde bisher national und international [(Let Us Connect You (LUCY)] vielen Menschen die sichere Anwendung digitaler Hilfsmittel vermittelt. Für Ausbilder gibt es ein Handbuch mit Lehrplänen und Leitfäden, das eine rasche Unterrichtsvorbereitung ermöglicht. Ein besonders eingerichtetes Tablet, das Lions-Komfort-Tablet, überzeugt dabei durch sehr einfach zu erlernende Bedienschritte. Menschen ohne digitale Vorkenntnisse eröffnet sich eine neue Welt am Bildschirm zu erkunden, digital Verbindungen zu Freunden und Verwandten zu halten. Diese Form der Kommunikation sollten Lionsfreunde aus Europa durch Vorträge, Diskussionen und eigenes Ausprobieren der Geräte erleben. Hier lernen alte und junge Menschen voneinander. Wir verbinden Sie in Verbindung mit dem Lions-Komfort-Tablet hilft Menschen, aktiv Wege aus der Einsamkeit und Isolation zu finden. Über neue Informations- und Organisationswege der Lions EuroSEN sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, dem digitalen Analphabetismus in Europa zu begegnen. Mit dem Motto: „Wir verbinden Sie – 2000 Tablets für Senioren in Europa“ wollen wir unsere in Bordeaux begonnene Aktion in Karlsruhe fortsetzen und, um sie anschließend aktiv europaweit zu gestalten und auszuweiten. Dr. med. Walter Swoboda, Governorratsbeauftragter für demographischen Wandel und Senioren (GRSEN)
Zweiter Teil der offenen Sitzung des Europa-Afrika-Ausschusses Tagesordnung Teil 2 – 14:00 Uhr 7 Begrüßung und Vorstellungsrunde – Lion Annette Pemmer – 10 Min. 8 Leben verändern mit Wasser Wie wir Wasser nutzen, um lokale Gemeinschaften zu stärken – Lion Annette Pemmer – 30 Min. 9 Wasser: mehr als nur eine Ressource – CC Marc Allaer – 30 Min. 10 Schlusswort – PID Howard Lee und Lion Annette Pemmer – 10 Min.
Präsenztreffen des Koordinierungsrats der Lions Academy Europe.
Wasserwege waren historisch häufig Grenzen und Ursachen von Konflikten. Gleichzeitig bieten sie ein großes Potenzial als Instrumente des Friedens, der Zusammenarbeit und der Solidarität. Anstatt Gemeinschaften zu trennen, können gemeinsam genutzte Wasserressourcen sie durch kooperative Bewirtschaftung und gegenseitige Verantwortung verbinden. Internationale Rahmenwerke wie die Helsinki-Konvention und regionale Initiativen entlang der Donau zeigen, wie Zusammenarbeit die Verschmutzung verringern, Risiken bewältigen und Vertrauen zwischen Staaten schaffen kann. Gemeinsame Projekte zur Ressourcenbewirtschaftung, darunter die Arbeit der Mekong River Commission, verdeutlichen, dass gemeinschaftliche Steuerung Konflikte verhindern und zugleich wirtschaftliche Entwicklung sowie das Wohlergehen der Bevölkerung fördern kann. Bildung und die Beteiligung junger Menschen tragen wesentlich zu einer Friedenskultur bei, indem sie Bewusstsein für Nachhaltigkeit und grenzüberschreitenden Respekt stärken. Ökotourismus und Kulturprojekte entlang von Flüssen festigen die Beziehungen weiter, indem sie Umweltschutz mit wirtschaftlichen Chancen verbinden. Schließlich betrachtet die Wasserdiplomatie Flüsse wie den Nil als Mittel des Dialogs statt der Rivalität. Durch Engagement und Zusammenarbeit können Wasserwege von Konfliktherden zu dauerhaften Wegen des Friedens und des gemeinsamen Wohlstands werden. Weitere Referentin: Manuela Crepaz
„Virtuelles Wasser – wie viel Wasser essen wir? Was können Lions tun, um ihren Wasserfußabdruck möglichst klein zu halten?“ Als „virtuelles Wasser“ bezeichnet man die Wassermenge, die bei der Herstellung, Verarbeitung und dem Transport von Waren und Dienstleistungen indirekt verbraucht oder verschmutzt wird. Den mit Abstand größten Anteil hat die Nahrungsmittelproduktion (Landwirtschaft) – „Wie viel Wasser essen wir?“ Durchschnittlich „essen“ Menschen täglich etwa 2.000 bis 5.000 Liter virtuelles Wasser pro Person, das heißt, sie verbrauchen es indirekt über die Lebensmittelproduktion. Das Wasser wird für Bewässerung, Verarbeitung pflanzlicher Erzeugnisse und Tierhaltung eingesetzt. Im Vergleich zu den täglich getrunkenen zwei bis fünf Litern macht es einen gewaltigen Teil unseres ökologischen Fußabdrucks aus. Auch Textilien, insbesondere Baumwolle, enthalten große Mengen virtuellen Wassers. Selbst technische Produkte wie Smartphones können mit einem hohen virtuellen Wasserverbrauch verbunden sein. Entscheidend für die Bewertung der Umweltauswirkungen ist, wo dieses Wasser verbraucht wird: in wasserreichen Ländern oder in Ländern mit Wasserknappheit. Heute gibt es spezielle Werkzeuge und Datenbanken, mit denen sich virtuelles Wasser erfassen und der Wasserverbrauch alltäglicher Produkte vergleichen lässt. Im Workshop werden die Quellen virtuellen Wassers bestimmt und mengenmäßig erfasst. Ergänzend bewerten wir deren Bedeutung für Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Diskussion konzentriert sich darauf, inwiefern dies unser Umwelt- und Konsumverhalten beeinflussen sollte und was jeder Einzelne tun kann, um seinen Wasserfußabdruck möglichst gering zu halten. Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. Referent: M. Eng. Alexander Brinkmann, Projektingenieur, Fichtner Water & Transportation GmbH, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) (45 Min.). „Das Konzept des virtuellen Wassers – warum spielt versteckter Wasserverbrauch eine wesentliche Rolle bei der weltweiten Wasserknappheit?“
Da Spenden für WICTU4 die übergeordneten Spendenziele für den Konstitutionellen Bereich IV unterstützen würden, wurde beschlossen, dass LCIF zweckgebundene Spenden für WICTU4 über den LCIF-Fonds für Flüchtlinge und Vertriebene annimmt. Um die Ukraine auch künftig zu unterstützen, haben die Exekutivausschüsse von LCI/LCIF und Mitarbeitende von LCI gemeinsam mit dem europäischen Langfristplanungsausschuss (LRPCE) eine Aufsichtsstruktur entwickelt. Diese soll das Projekt WICTU4, weitere durch LCIF-Zuschüsse oder Spenden finanzierte humanitäre Projekte sowie den Verwaltungsbedarf des inzwischen keinem Distrikt mehr zugeordneten „Distrikts 134“ (Ukraine) unterstützen. Die genannte Aufsichtsstruktur ist der Ukraine-Lenkungsausschuss, der bis zum Lions-Jahr 2027 eingerichtet ist und bei Bedarf verlängert werden kann. Dem Ausschuss gehören PID Marcel Daniels, PID Daniel Isenrich, PID Miklos Horvath, PDG Aneliya Kaneva und PDG Anders Rendik an. Er berichtet regelmäßig an den LCI-Ausschuss für Distrikt- und Clubservices zu Verwaltungsfragen und an den LCIF-Programmausschuss zu zweckgebundenen Fördermitteln und Spenden.
„Anpassungsfähigkeit und Vorstellungskraft“ ist ein zukunftsorientierter Vortrag, der Lions und Führungspersönlichkeiten in ihren Gemeinden dazu anregen soll, Veränderungen als Chance für Wachstum zu begreifen. In einer Welt im rasanten Wandel ist Anpassungsfähigkeit keine Option mehr, sondern unverzichtbar. Die Veranstaltung zeigt, wie künstliche Intelligenz zu einem leistungsfähigen Partner werden kann, um Gemeinschaften durch wirkungsvolleres Engagement, überzeugendere Geschichten und eine strategischere Mitgliedergewinnung zu stärken. Die Teilnehmenden lernen innovative Engagementmodelle kennen, darunter Service-Tourismus, digitale Wirkungskartierung und KI-gestützte Projektplanung, die Effizienz und Sichtbarkeit erhöhen. Wir betrachten, wie KI-Werkzeuge Clubs dabei helfen können, lokale Bedürfnisse zu erkennen, kulturell passende Marketinginhalte zu erstellen, Förderanträge zu vereinfachen und potenzielle Mitglieder gezielt anzusprechen. Der Vortrag stellt mutige Strategien zur Mitgliedergewinnung vor: spielerische Einführung neuer Mitglieder, von Jugendlichen geleitete Initiativen, auf Frauen ausgerichtete Symposien und technologiegestützte Netzwerkplattformen. Sie modernisieren das Lions-Erlebnis und bewahren zugleich unser Erbe einer dienenden Führung. Durch die Verbindung von Vorstellungskraft und intelligenter Technologie ermöglichen wir den Clubs, neue Generationen zu erreichen, ihre Wirkung zu vergrößern und inklusive, zukunftsfähige Gemeinschaften aufzubauen. „Anpassungsfähigkeit und Vorstellungskraft“ fordert uns auf, größer zu denken, schneller zu handeln und mit Weitblick zu führen – damit aus Innovation messbares Engagement und nachhaltiges Wachstum werden.
Koordinierungsausschuss
WaSH-Projekte in Ländern des Globalen Südens erfordern Kenntnisse der örtlichen Strukturen sowie der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wie können Lions den Erfolg und die Nachhaltigkeit solcher Projekte sicherstellen?
Koreferenten: Caroline Zavattoni und Ulf Grundmann
Der Lions-Friedensplakatwettbewerb bietet jedes Jahr allen Lions Clubs eine große Chance, auf die wertvollen Ziele der Lions aufmerksam zu machen und in der Öffentlichkeit sichtbar zu werden. Rund 700.000 Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 13 Jahren aus aller Welt gestalten Bilder zum Thema „Frieden“, das in unserer Zeit von besonderer Bedeutung ist. PIP Gudrun Yngvadottir PIP Brian Sheehan ID Drazen Melcic ID Niels Schnecker PID Dr. Karl Brewi PID Elena Appiani PCC Gerhard Gschweidl
Helfen allein reicht nicht mehr aus. Lions Clubs müssen messbare Wirkung, Sichtbarkeit und nachhaltige Veränderungen erzielen. Dieser interaktive Workshop zeigt, wie traditionelle Hilfsaktivitäten mit einem „Impact Canvas“, KI-gestützter Kommunikation und einem 30-Tage-Sichtbarkeitsplan in besonders wirkungsvolle Initiativen verwandelt werden können. Die Teilnehmenden gehen mit dem Rüstzeug nach Hause, Veränderungen anzuführen, neue Mitglieder zu gewinnen und die Wirkung ihres Clubs wirklich sichtbar zu machen. Denn 2026–2027 ist Wirkung die neue Form von Führung.
Lions Clubs im Distrikt 106C engagieren sich seit Langem im Schwerpunktbereich Blindheit. In diesem Zusammenhang stehen sie im Austausch mit dem blinden Holger Røijen. Er hat den Clubs sowohl die Bedeutung dieses Schwerpunktes verdeutlicht als auch die Funktionsfähigkeit beispielsweise von I-Can getestet. Mit Unterstützung der Lions hat Holger Røijen ein neues Hilfsmittel ausprobiert: eine Brille mit integrierter Kamera und KI-Technologie, die ihre Nutzer im Alltag unterstützen kann. Lions Dänemark möchte diese Möglichkeit anderen Lions vorstellen, denn sie bietet eine große Chance, das Engagement für blinde und sehbehinderte Menschen zu fördern. Die KI-Funktion analysiert die Umgebung und gibt unter anderem hilfreiche Hinweise zur Orientierung, beantwortet Fragen zu visuellen Inhalten und erleichtert den Zugang zu verschiedenen digitalen Funktionen. Im Workshop werden konkrete Anwendungsbeispiele gezeigt. Sprachbefehle und sprachgesteuerte Chatbots stehen bisher in sechs Sprachen zur Verfügung.
Das Seminar informiert über den aktuellen Projektstand sowie über Einzelheiten zu Betrieb und Kosten. Fragen und Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht.
Ein interaktiver Workshop unter Leitung des GAT-Leaders für den Konstitutionellen Bereich und der Area-Leader. Sie berichten von erfolgreichen Clubgründungen und der Aufnahme neuer Mitglieder. Das Publikum erhält konkrete Erkenntnisse und Anregungen für die eigene Arbeit.
WaSH-Projekte in Ländern des Globalen Südens setzen voraus, dass die jeweilige Situation bei der Auswahl unterschiedlicher Methoden zur Wassergewinnung und -aufbereitung berücksichtigt wird, um sauberes Wasser bereitzustellen. Verschiedene Verfahren werden vorgestellt und ihre situationsgerechte Auswahl in unterschiedlichen Arbeitsgruppen diskutiert. Zum Abschluss werden beispielhafte erfolgreiche Projekte präsentiert.
Wasser ist für alle menschlichen Aktivitäten lebenswichtig und steht im Mittelpunkt der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen Europas. Nach den aktuellen Entwicklungen wird der Druck auf die Wasserressourcen bis 2050 zunehmen – vor allem durch menschliche Tätigkeiten, insbesondere Industrie, Landwirtschaft und Tourismus, aber auch durch die Folgen des Klimawandels. Dürren und Wasserknappheit, Überschwemmungen mit zunehmenden Risiken für Menschen und Eigentum sowie verschmutztes, ungenießbares Wasser sind in vielen europäischen Ländern bereits wiederkehrende Probleme. Diese Podiumsdiskussion beleuchtet die zentralen Herausforderungen Europas sowie innovative Lösungen und Ansätze für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung. Erörtert werden die Folgen des Klimawandels: Trockenheit, Überschwemmungen, die Verschlechterung aquatischer Ökosysteme sowie europäische Strategien zum Schutz und zur gerechten Verteilung der Ressourcen. Auch technische und gesellschaftliche Innovationen wie Entsalzung, Wiederverwendung von Abwasser, angepasste Ernährungsweisen und landwirtschaftliche Modelle werden behandelt.
Marketing ist für Lions wichtig. Immer wieder hören wir, dass es unseren Clubs oder sogar Distrikten schwerfällt, Marketing in ihre strategischen Pläne einzubinden. Lions stehen zahlreiche Werkzeuge und Materialien zur Verfügung. Dieser Workshop soll helfen, diese Ressourcen zu finden und wirkungsvoll einzusetzen. Wenn wir nicht über die Wirkung unserer Hilfsaktivitäten sprechen und die verfügbaren Möglichkeiten optimal nutzen, erreichen wir keine neuen Zielgruppen, die uns helfen könnten, noch mehr Menschen zu unterstützen. Und in uns allen steckt ein Marketingtalent, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden! Mit ID Andreja Stojkovski und LCI-Ausschussmanager Dan Hervey.
Ein Vortrag über emotionale Intelligenz, der wichtige Werte im zwischenmenschlichen Umgang verdeutlicht, verbunden mit einem Workshop mit praktischen Übungen. Dabei lernen die Teilnehmenden, anderen zuzuhören und ihnen zu vermitteln, wie wichtig sie sind.
Der vergangene Sommer hat erneut gezeigt, wie dringend wir gegen die globale Erwärmung handeln müssen. Als Lions, die sich für andere einsetzen, können und sollten wir dazu beitragen, diese Welt insbesondere für künftige Generationen lebenswert zu erhalten. Genau darum geht es bei Nachhaltigkeit und bei ELSE. Die Abkürzung steht für „European Lions for Sustainability and Environment“ (Europäische Lions für Nachhaltigkeit und Umwelt). In dieser Sitzung stellen wir Aktivitäten verschiedener Distrikte vor, die zur Eindämmung der globalen Erwärmung beitragen. Peter Haring, Sprecher von ELSE, wird einen Vortrag halten. Außerdem besteht die Gelegenheit, die Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“) zu unterzeichnen, die bereits zahlreiche europäische Distrikte und Multidistrikte unterschrieben haben. Wir befassen uns zudem mit zwei bereits gestarteten Aktionen, die wir ausweiten möchten: „Move for the Planet“ und Baumpflanzungen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
EUROPÄISCHER RAT III Abstimmung über die Beschlussentwürfe Vorstellung der Kandidierenden für internationale Ämter Ehrung des Gastgeberkomitees Mitgliedsländer Alle Mitgliedsländer; je ein stimmberechtigter Vertreter pro Mitglied Sprache: Simultanübersetzung Tagesordnung: 1. Eröffnung der Sitzung 2. Eröffnung durch die Forum-Präsidentin 3. Feststellung der Stimmberechtigungen 4. Abstimmung über die Beschlussentwürfe 5. Vorstellung der Kandidierenden für internationale Ämter - Kandidierende für das Amt des Dritten Internationalen Vizepräsidenten (insgesamt fünf Minuten für die Vorstellung jedes Kandidaten) - Kandidierende für das Amt des Internationalen Direktors aus dem Konstitutionellen Bereich IV Europa (insgesamt drei Minuten für die Vorstellung jedes Kandidaten) 6. Danksagung der Forum-Präsidentin 7. Verschiedenes 8. Ehrung des Gastgeberkomitees.
Dieser Workshop erzählt die Geschichte mutiger Frauen, die vier bedeutende Berge in Afrika, Nepal und Indien bestiegen haben. Wir stellen unsere jüngste Reise nach Indien sowie die Schulen vor, die wir gemeinsam mit Lions Clubs in den jeweiligen Ländern für benachteiligte Kinder gebaut haben. Unser Ansatz ist bei den Lions einzigartig. Jedes Jahr reisen 15 bis 20 Lions-Frauen aus aller Welt auf eigene Kosten in eine Bergregion, bilden ein Wanderteam und tragen die Lions-Flagge auf den Gipfel. Erfahren Sie mehr über unsere Abenteuer, unsere Strapazen, unsere Freundschaft und unsere Erfahrungen beim Bergsteigen – und darüber, wie wir auf besondere Weise die benötigten Mittel über LCIF sammeln.
Die weltweite Bereitstellung einer angemessenen Sanitärversorgung zählt zu den größten Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung. Trotz beträchtlicher Fortschritte haben noch immer Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicheren sanitären Einrichtungen. Besonders betroffen sind viele Regionen Afrikas, wo rasches Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, informelle Siedlungen und begrenzte kommunale Mittel den Aufbau geordneter Abwasser- und Sanitärsysteme erschweren. Der Workshop soll Lions-Mitglieder – insbesondere diejenigen ohne berufliche Vorkenntnisse auf diesem Gebiet – für die Bedeutung einer geregelten Sanitärversorgung sensibilisieren und gleichzeitig konkrete Möglichkeiten für eigenes Engagement aufzeigen. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Sanitärversorgung weit mehr bedeutet als den bloßen Bau von Toiletten. Entscheidend ist die gesamte Sanitärkette: von der sicheren Nutzung über Sammlung, Transport und Behandlung bis hin zur sicheren Entsorgung oder Wiederverwendung.
Die zahlreichen Theorien zur Entstehung des Lebens haben uns heute dazu geführt, ein ursprüngliches Element zu identifizieren, das allen Lebensformen gemeinsam ist: LUCA (Abkürzung für „Last Universal Common Ancestor“, den letzten universellen gemeinsamen Vorfahren). Dabei handelte es sich um einen mikroskopisch kleinen Organismus, wahrscheinlich eine einfache, bakterienähnliche Zelle – weder Mensch noch Tier. Er gilt als hypothetischer gemeinsamer Vorfahr allen zellulären Lebens auf der Erde, lebte vor etwa 4,2 Milliarden Jahren und bildet die Wurzel[FM1.1] des Stammbaums des Lebens, von der alle heute existierenden Lebensformen abstammen, von Pilzen bis zum Menschen. LUCA lebte in den Ozeanen, einer geschützten Umgebung mit reichen chemischen Ressourcen, die sein Überleben ermöglichten. Dieses vom Wasser abhängige Erbe spiegelt sich heute im menschlichen Wasseranteil wider, der nach Alter und Geschlecht variiert: Fötus 85–90 %, Neugeborene 75–80 %, Männer 60 %, Frauen 55 %, ältere Menschen 40–50 %. Eine angemessene tägliche Wasseraufnahme beträgt für Männer 3,7 Liter und für Frauen 2,7 Liter. Bei den grundlegenden Problemen rund um Wasser müssen wir zwei Gesichtspunkte berücksichtigen: den quantitativen, bei dem die Wasserverfügbarkeit sowohl von den natürlichen Ressourcen als auch von einer Bewirtschaftungskette von der Versorgung bis zum Endverbrauch abhängt, und den qualitativen, der sowohl die Reinheit an der Quelle als auch die anschließende Freiheit von Schadstoffen umfasst. Unter den bekannten Schäden durch chemische Schadstoffe möchte ich zwei weniger beachtete Folgen hervorheben: Störungen der Fortpflanzung (bestimmte Stoffe im Wasser, etwa Pestizide und hormonell wirksame Substanzen, können die Fortpflanzungssysteme von Menschen und Tieren beeinträchtigen und Fruchtbarkeitsprobleme, Fehlbildungen sowie Störungen der Entwicklung des Fötus verursachen) und Schädigungen des Immunsystems (eine langfristige Belastung durch Wasserschadstoffe kann das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Infektionen und Erkrankungen erhöhen). Die Aufgabe der Lions sollte erneut in Bildung, Aufklärung und Wissensvermittlung liegen – für Erwachsene, besonders aber auch für Kinder und Jugendliche, die diese Botschaften an ihre Eltern weitertragen können.
Dieser Workshop baut auf dem erfolgreichen Praxisbeispiel des Bayerischen Lions-Preises auf, der gemeinsam von den Distrikten Bayern-Ost (BO) und Bayern-Süd (BS) umgesetzt wird. Der Preis würdigt und fördert herausragendes bürgerschaftliches Engagement außerhalb der Lions-Organisation, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, Jugendgruppen und ehrenamtlichen Initiativen. Förderfähige Projekte behandeln Themen wie Demokratie und Europa, internationale und interkulturelle Verständigung, Vielfalt, Meinungsfreiheit und Toleranz sowie digitale Resilienz. Ausgewählte ausgezeichnete Projekte gestalten den Workshop aktiv mit und dienen als konkrete, übertragbare Beispiele guter Praxis. Nach einem kurzen Impulsvortrag arbeiten die Teilnehmenden in vier interaktiven Themengruppen: – Demokratie und Europa – Internationale und interkulturelle Verständigung und Vielfalt – Meinungsfreiheit und Toleranz – Digitale Resilienz. Die Teilnehmenden wechseln etwa alle 15 Minuten zwischen den Gruppen. Diskussionen und zentrale Erkenntnisse werden auf Flipcharts festgehalten, von den Moderierenden zusammengeführt und im Plenum vorgestellt. Die Workshopergebnisse werden den Teilnehmenden als praktische Vorbilder für Lions-Aktivitäten in ganz Europa zur Verfügung gestellt.
Informationen zur aktuellen Lage des Datenschutzes bei der Verwaltung von Mitgliederdaten, zur Übertragung an LCI und zu geplanten IT-Entwicklungen unter Einhaltung der DSGVO.
Im 21. Jahrhundert leisten Lions Clubs International und ihr Jugendprogramm, die Leo Clubs, weiterhin einen wichtigen Beitrag zur weltweiten humanitären Arbeit. Mit ihrem Schwerpunkt auf Hilfsbereitschaft, Führung und gesellschaftlichem Engagement befassen sich Lions und Leos mit drängenden sozialen Fragen. Technologische Fortschritte und soziale Medien haben ihre Öffentlichkeitsarbeit verändert und ermöglichen eine effizientere Zusammenarbeit und größere Wirkung. In dieser Veranstaltung suchen wir nach Verbesserungsmöglichkeiten für Strukturen, Kommunikation und weitere Bereiche, um uns an die Herausforderungen der Gegenwart anzupassen und sie erfolgreich zu bewältigen.
Im Alpenraum gibt es – ähnlich wie an der Nordseeküste – einen Zusammenschluss von Distrikten, die sich besonders um die Entwicklung in dieser Region kümmern. Wir machen das mit dem ALC (Alpine Lions Cooperation). Darin sind Distrikte aus Norditalien, Österreich, Slowenien und eben wir aus Bayern vertreten. Um diesen Zusammenschluss mehr in die Öffentlichkeit der Lions zu bringen möchten wir in dem Workshop die gerade abgeschlossenen und die laufenden Projekte vorstellen.
• Begrüßung – Forum-Präsidentin – PID Barbara Grewe • Bericht zum Programm – Programmdirektorin – PDG Elke Schäfer • Preisverleihung BMYAA – Lion Thomas Jakubowsky • Preisverleihung LEMC – DG Ingo Brookmann • Schlusswort – Internationaler Präsident – IP Mark S. Lyon • Schlusswort – designierter Internationaler Direktor – ID Niels Schnecker • Vorstellung EF Venedig 2027 – Forum-Vizepräsidentin – PID Elena Appiani • Übergabe der Forum-Flagge – Forum-Präsidentin und -Vizepräsidentin – PID Barbara Grewe und PID Elena Appiani • Schlusswort und Dank – Forum-Präsidentin – PID Barbara Grewe


